Reisen Sie nach Asten in Noord-Brabant. Hier findet man die größte Glocken- und Glockenspielsammlung Europas. Sie können dort auch in die naturgeschichtliche und kulturhistorische Geschichte des Hochmoors De Peel eintauchen, iMuseum Klok & Peel.

Uhren und Glockenspiele

Diese wundervolle Sammlung hat der Kampanologe (Glockenkundler) Dr. André Lehr1969 gegründet. Er war Mitbegründer des Nationaal Beiaardmuseums (Nationales Glockenspielmuseum) und der erste Konservator des Museums. Auf u.a. seinen Rat hin kaufte das Museum eine große Glockensammlung aus Amerika (sog. Sarna Sammlung) an. Das Museum hat auch viele Glockensammlungen als Leihgaben von größeren Museen bekommen. Darum kann das Museum eine prächtige und vielseitige Auswahl präsentieren. Der Kern der Sammlung besteht aus Glockenspielen und Glocken aus den Niederlanden. Es gibt aber auch Glocken aus anderen Kulturen. Entdecken Sie beispielsweise Arabische Wasserglocken und Glocken aus Asien, lernen Sie die verschiedenen Techniken kennen um die Zeit zu messen.

Im Museum Klok & Peel kann man zur Zeit die Ausstellung Klokkenroofsehen. Diese Ausstellung erzählt die Geschichte vom Raub von 6.700 Glocken aus Niederländischen Kirchtürmen in den 40er Jahren. Die deutschen Besatzer benutzten die Bronzeglocken um Grundstoffe für die Waffenindustrie zu bekommen.

De Peel

Neben den schönen Glocken und Glockenspielen gibt es auch eine wunderbare Sammlung von naturgeschichtlichen und kulturhistorischen Objekten, die die Geschichte von De Peel, einem Hochmoor, erzählen. Diese Sammlung entstand 1973 in Asten. Jan Vriends richtete dort ein Zentrum zum Naturstudium ein. Dieses Zentrum entwickelte sich weiter zum Naturhistorischen Museum De Peel. Die Sammlung wuchs durch Objekte, die Museumsmitarbeiter versammelt hatten, und Schenkungen. Dem Besucher des heutige Museum wird eine Zeitreise in die Vergangenheit geboten. Die Geschichte beginnt vor 10 Millionen Jahren, als das Gebiet noch unter Wasser lag, in der Tiefsee. Viele Fossilien beweisen das und sind im Museum zu sehen. Die Funde, die hier liegen, erzählen die große Geschichte und man landet im Pliozän (einem Zeitalter vor rund 2 Millionen Jahren), als das Gebiet ein Mittelmeerklima hatte. Erfahren Sie, welche Tiere damals in De Peel lebten. Die Sammlung führt Sie Schritt für Schritt Richtung Gegenwart. Sie erfahren, wie das Gebiet De Peel sich entwickelt hat zu dem, was es nun ist.

Klok & Peel

In Asten, in der Provinz Brabant, liegt das Museum Klok & Peel das zwei verschiedene Sammlungen beherbergt. Die Glockensammlung beschäftigt sich hauptsächlich mit Kirchenuhren. Die Sammlung mit Uhren und Glocken ist groß und wird ständig erweitert mit neuen Stücken. Daneben hat das Museum die größte Bibliothek und Dokumentation der Welt über Glocken. In der Dauerausstellung nimmt eine Glocke in Notre Dame die wichtigste Rolle ein. Sie wurde nämlich in Asten hergestellt!

In der Sammlung über De Peel wird die naturgeschichtliche und kulturhistorische Vergangenheit des Hochmoors De Peel und seiner Umgebung beleuchtet. In verschiedenen Tableaus wird die Vergangenheit des Gebiets abgebildet, von vor 10 Millionen Jahren bis heute, von Fossilien bis zu Torfstechern, von Urrindern bis zu goldenen Helmen: hier lernt man alles über die Geschichte von De Peel.

Klok & Peel bietet einen einmaligen Einblick in die Naturgeschichte von Brabant und die Glockenindustrie.

Mehr Informationen über dieses Museum finden Sie demnächst auf der Website.

Das historische Nijsinghhuis

Das Nijsinghhuis, ein Denkmal aus dem 17. Jahrhundert, war das Wohnhaus von Jos und Janneke van Groeningen. Sie hatten das Gebäude gekauft unter dem Vorbehalt, dass sie es renovieren. Im Laufe der Jahre haben figurativ arbeitende Künstler die Wände des Hauses bemalt. Das sorgte dafür, dass das Haus zu einer Sammlung schöner Malerei geworden ist. Entdecken Sie es selbst, laufen Sie durch die vielen schönen Säle des Nijsinghhuis. Vom Blauen Zimmer bis zum Naturalienkabinett, jedes Mal entdeckt man neue Dinge.

Der Museumgarten

Gehen Sie nach dem Besuch des Nijsinghhuis in den Museumgarten. Hier können Sie schöne Bildhauerwerke genießen, den Apfelhof und grüne Architektur. Zusammen mit den Architekten J’ørn Copijn und Charlotte Korthals Altes hat Janneke van Groeningen an diesem prächtigen Haus gearbeitet. Passen Sie Ihre Blickrichtung an die strengen Achsen des Gartens an und entdecken Sie so Teile, die Sie sonst vielleicht verpasst hätten. Die geraden Formen gehen langsam über in runde organische Formen im Irrgarten. Auf diese Manier werden Sie auf die runderen Formen in der Architektur des Museumpavillons vorbereitet.

Der Museumpavillon

Wenn Sie durch den Garten schlendern, sehen Sie wie schön der Garten in ein Gebäude übergeht. Das war auch die Absicht des Architektenbüros Alberts & van Huut, die den Museumpavillon entworfen haben. Ihr Motto ist: „Wir machen keine Architektur sondern Natur,“ und das ist ihnen auch sicher geglückt.

Wollen Sie diese schönen Gärten, Kunst und Architektur bewundern? Besuchen Sie dann Museum De Buitenplaats. Im Museum gibt es jedes Jahr vier Ausstellungen zu sehen, die zusammen mit dem Rest des Museums sicher einen Besuch wert sind.

Kurze Geschichte von Biesbosch MuseumEiland

Das Biesbosch MuseumEiland auf einer Insel im Naturgebiet Biesbosch kann seit 1994 besucht werden. DasBiesbosch Museum bestand damals aus neun sechseckigen Pavillons. 2001 wurdennoch zwei dazu gebaut. Zusammen mit Plänen für die ontpolderdingdes Gebietes (das Abreißen der Deiche, so dass die Gezeiten wieder Einfluss auf die Landschaft haben) wurden Pläne zur Vergrößerung des Museums gemacht. In der Folge ist das Museumsgebäude um 1000m2 erweitert worden.

Tolle Architektur

Im Januar 2016 wurde das erweiterte Museum von ArchDaily, einer der bekanntesten Architekturwebseiten der Welt, als Gebäude des Jahres 2016 nominiert. Im April 2016 gewann es gleich drei Preise bei den Architizer Awards 2016: in der Kategorie Museum gewann der Entwurf den Jurypreis, und in der Kategorie Architektur und Landschaft den Jury- und den Publikumspreis. Ebenfalls 2016 bekam das Gebäude den idea-tops Award in der Kategorie Green Architecture.

Die Museumsinsel MuseumEiland

Nicht nur das tolle Gebäude ist außergewöhnlich, auch die Insel, auf der das Museum sich befindet, MuseumEiland ist außergewöhnlich. Hier kann man die Merkmale der Landschaft in kleinerem Maßstab erleben. Der Wasserlauf ist so geformt, dass die unterschiedlichen Wasserstände gut zu sehen sind. Kinder können mit den kleinen Schleusen spielen und erleben so den Einfluss von Ebbe und Flut auf das Gebiet. Mit anderen Worten: man kann rundum genießen bei einem Besuch des Biesbosch MuseumEilandin Werkendam.

Die Geschichte des Biesboschs

Im Biesbosch MuseumEiland taucht man in die Geschichte des Biesboschs ein. In der Entwicklung des Biesboschs im Laufe des Zeit hat der Mensch eine große Rolle gespielt. Man erfährt, wie die Menschen mit Wasser umgingen, wie sie Polder anlegten und die Natur zu ihrem Vorteil nutzten. Man kann entdecken, dass die Menschen im Biesbosch mit dem, was die Natur und das Wasser ihnen schenkten, stetsanders lebten und arbeiteten. Anfangs lebte man von der Fischerei, das änderte sich zu Gunsten von Landwirtschaft, und der Griendkultur, der Nutzung der Pflanzen im Ried. Heute ist der Biesbosch ein Wasserauffang- und Erholungsgebiet.

MuseumEiland

Auf der Insel MuseumEiland befindet sich ein Modell vom Biesbosch mit Poldern, Deichen und en Strömen. Hier kann man lernen wie die unterschiedlichen Wasserstände die Natur beeinflussen, und wie man das mit Schleusen und Absperrungen (sluisjes en schuifjes) verändern kann. Außerdem gibt es eine prächtige Wanderroute und kann man auf einer Rundfahrt mit dem Boot den Biesbosch genießen und selbst den Effekt der Gezeiten erleben.

Die Mission von MuseumTV ist es, Kunst und Kultur einem möglichst großen Publikum nahe zu bringen. Wir machen das auf unserer gemeinsamen Video-on-Demand-Plattform für niederländische Museen. Durch unsere Partner bringen wir die Plattform der niederländischen Öffentlichkeit aktiv näher.

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