Wichtige Themen

Der Achtzigjährige Krieg ist ein Ereignis von entscheidender Bedeutung für die Niederländische Geschichte. Er führte nämlich zum Entstehen des Staates Nederland. Vor 450 Jahren begann dieser Krieg und jetzt ist zum ersten Mal der ganze Zeitraum in einer Ausstellung zu sehen. Themen und Werte, die während dieses Krieges wichtig waren, sind heute noch immer wichtig: denken Sie an Werte wie Identität, Autonomie, Religionsfreiheit und mehr. Im ersten Saal der Ausstellung erfahren Sie mehr über die Zeit vor dem Krieg. Philip II. wurde nämlich Fürst mit Hoheitsgewalt, und nicht jeder war damit glücklich.

Spaltung im Land

Weil nicht alle glücklich waren mit der Herrschaft Philips II., gab es einen Aufstand gegen Obrigkeit und Kirche. Dieser Aufstand verwandelte sich später in einen Bürgerkrieg. Während des Aufstands wurde nämlich deutlich, dass es viele Unterschiede zwischen den Protestanten und den Katholiken gab. Für die einen war das Wort Gottes das Wichtigste am Glaubenskrieg , für die anderen gehörten auch Skulpturen und Bilder dazu. Philip II. selbst war Katholik und verteidigte deren Interessen. Die Protestanten revoltierten. Sie forderten mehr Raum für ihren eigenen Glauben und begannen mit dem Bildersturm. Während des Bildersturms wurden Kirchen und die Skulpturen darin zerstört. Einige dieser zerstörten Skulpturen sind auch in der Ausstellung zu sehen.

Sind Sie neugierig geworden wie dieser Krieg endete? Und wie er für die Spaltung zwischen dem Norden und dem Süden sorgte? Die Ausstellung zeigt die ganze Geschichte des Krieges vom Anfang bis zum Ende. Besuchen Sie darum das Museum und erfahren mehr über dieses für die Niederländische Geschichte wichtige Ereignis.

Entdecken Sie die Geschichte der kinetischen Kunst: van Pionieren wie Marcel Duchamp, Alexander Calder en Victor Vasarely bis zu zeitgenössischen Künstlern wieJulio Le Parc, Gerhard von Graevenitz, Christian Megert, Bridget Riley, Yayoi Kusama, Jan van Munster und Dan Flavin und die jüngereGenerationmitJeppe Hein, Žilvinas Kempinasund  Philippe Decrauzat. Daneben können Sie Werke bewundern von Heinz Mack, Otto Piene en Günther Uecker aus der deutschen Avantgardegruppe Zero. Sie betreten eine Welt, in der alle Ihre Sinne geprickelt werden.

Kinetische Kunst

Kinetische Kunstist eine abstrakte Kunstrichtung aus dem20. Jahrhundert, in der Licht und Bewegung eine zentrale Rolle spielen. Diese Strömung war eine Reaktion auf den Fortschritt in Wissenschaft und Technik. Nach dem zweiten Weltkrieg spielt kinetische Kunst eine wichtige Rolle bei der Dematerialisation von Kunst. Kunst wird erst Kunst, wenn ein Betrachter sie wahrnimmt oder erfährt. 1955 trafen viele Entwicklungen zusammen, in der Folge derAusstellung ‘Le Mouvement’, die in der Galerie Denise René in Paris stattfand. Die drehenden Rotoreliefs vonMarcel Duchamp, die Mobiles von Alexander Calder und das Werk von Jean Tinguely formen den Anfang der bewegenden Kunst. Jetzt, 100 Jahre später, gibt es eine Auswahl verschiedener kinetischer Kunst in der Kunsthal Rotterdam zu sehen.

Highlights

Man kann viele Kunstwerke bewundern, darunter ein paar prächtige Stücke, die Sie nicht verpassen sollten: das monumentale ‘Mechanisches Ballet’ van Heinz Mack aus dem Jahr1963, das nur als Model besteht, und in der Kunsthal zum ersten Mal ausgeführt wird, mit Referenzen an Fernand Léger undOskar Schlemmer. Ein Teil hiervon ist eine Licht- und Tonshow mit Musik des Komponisten György Ligeti. Neben dieser Weltneuheit gibt es auch Hans Haackes ‘Blaues Segel’ aus den Jahren 1964/65 zu sehen. Dieses Werk besteht aus einem blauen Tuch, das ein Ventilator ständig in Wellenbewegungen versetzt. Es sieht prächtig aus. Kommen Sie in Bewegung mit 100 Jahren kinetischer Kunst in der Rotterdamer Kunsthal, vom  22. September 2018 bis zum 20. Januar 2019. Nähere Informationen finden Sie auf unserer Website, genießen Sie den Trailer und die Mini-Docu.

Der Museumpavillon

Das verfallene Nijsinghhuis aus dem 17.Jahrhundert wurde 1971 von Jos und Janneke van Groeningen gekauft. Die Renovierung des Hauses veränderte in den Bau eines Museums. Das Ehepaar konnte dort ihre wachsende Sammlung zeitgenössischer, figurativer Kunst unterbringen. Langsam entstand der Plan für ein größeres Museum. Dieser umfasste die Restaurierung, Verschönerung und Öffnung des Nijsinghhauses, einen Museumpavillon, in dem die Sammlung ausgestellt werden konnte, und die Rekonstruktion der Gärten. Am 9. Oktober 1996 wurde der Museumpavillon festlich eröffnet durch niemand Geringere als die damalige Königin Beatrix. Der Pavillon zeigt eine wunderbare Kunstsammlung und hat darüberhinaus eine bildschöne Architektur. Er scheint Teil der Natur zu sein, und das war auch die Absicht des Architektenbüros Alberts & Van Huut. Ihr Motto ist “Wir machen keine Architektur sondern Natur”.

Die prächtigen Gärten

Janneke van Groeningens Passion waren Gärten und dadurch wurde der Garten von Museum De Buitenplaats auch ein wichtiger Bestandteil des Museums. Den Garten haben Landschaftsarchitekt J’ørn Copijn und Gartenarchitektin Charlotte Korthals entworfen. Der Garten ist aufgeteilt in drei Teile: einen Irrgarten, einen tiefer gelegten Teichgarten und einen Apfelhof. Der formal angelegte Teil des Gartens passt gut zum Stil des Nijsinghhuis.

Nijsinghhuis

Nun zum Nijsinghhuis, dem Ausgangspunkt des Museums De Buitenplaats. Einige Räume wurden im Laufe der Jahre bemalt von figurativ arbeitenden Malern aus dem Norden, darunter Matthijs Röling, Wout Muller, Olga Wiese, Clary Mastenbroek und Pieter Pander. Erforschen Sie dieses besondere Haus und lassen Sie sich überraschen. Bewundern Sie das Blaue Zimmer von Matthijs Röling. Sehen Sie den grauen Elephanten, den Aufzug der Orientalen und den Ägyptischen Geier? Erforschen Sie dieses besondere Haus und lassen Sie sich überraschen.

Wechselausstellungen

Museum De Buitenplaats organisiert jedes Jahr vier Ausstellungen. Hierbei richten sie sich auf zeitgenössische figurative Kunst, Arbeiten auf Papier, Gartenarchitektur und die wechselseitige Beeinflussung von Kunst und Natur. Ein gutes Beispiel für letzteres ist die Ausstellung Planten op reis (Pflanzen auf Reise). Ausschlaggebend für diese Ausstellung war der Garten vom Museum De Buitenplaats. Hierin findet man unterschiedliche, nicht heimische Pflanzen aus u.a. dem Himalaya, China, Japan und Chile. In dieser Ausstellung sieht man schöne Zeichnungen von nicht heimischen Pflanzen und kann man spannende Geschichten darüber entdecken, wie die verschiedenen Pflanzen in ihr jeweiliges Land gelangten. Planten op reis zeigt Arbeiten von sieben berühmten botanischen Künstlern: Anita Walsmit Sachs (Nederland), Beverly Allen (Australien), Carol Woodin (USA), Helen Allen (England), Jee-Yeon Koo (Süd-Korea), Vicki Thomas (Süd-Afrika) en Mieko Ishikawa (Japan).

Diese Videos wurden ermöglicht durch Beiträge von u.a der Provinz Drenthe, demVSBfonds und demPrins Bernhard Cultuurfonds.

Lernen Sie die schwarzen Pharaone kennen auf einer Reise durch Nubien in der Ausstellung „Nubien – Land der schwarzen Pharaone“. Hier entdecken Sie die Nubische Kultur und ihre Geheimnisse.

Entdecken Sie das alte Nubien in der Ausstellung „Nubien – Land der schwarzen Pharaone“ im Drents Museum in Assen. Hier entführt Sie eine prächtige Sammlung Nubischer Objekte zurück in die Vergangenheit.

Es ist dem Boston Museum of Fine Arts zu verdanken, dass diese Ausstellung jetzt im Drents  Museum zu sehen ist. In dieser Ausstellung gibt es rund 300 Objekte aus der Nubischen Sammlung des Museum of Fine Arts in Boston zu bewundern. Diese beeindruckenden Gegenstände aus der Zeit von 2400 v. Chr. bis ungefähr 350 n. Chr. erzählen die Geschichte der Hass-Liebe zwischen den alten Ägyptern und den Nubiern.

SchwarzePharaone

Die Geschichte des Nubischen Gebietes war eng verbunden mit der der Ägyptischen Pharaone. In der Ausstellung wird die Zeitspanne von 2400 v. Chr. bis circa 350 n. Chr. beleuchtet. Im Mittelpunkt steht die Periode von 750 bis 664 v. Chr. In dieser Zeit erobern die Nubier Ägypten und regiert der Schwarze Pharao das Reich. Sie erfahren auch warum die Geschichte des Nubischen Gebietes so eng verbunden ist mit der Ägyptischen Kultur. Und warum die Nubischen Pharaone Schwarze Pharaone genannt werden.

Entdecken Sie diemysteriöseSammlung

Nichtnur die herrschenden Schwarzen Pharaone können Sie hier kennen lernen sondern auch die Mysterien des Alten Nubiens. Diese Geschichte wird Ihnen an der Hand von rund 300 Objekten erzählt, die jetzt im Drents Museum zu sehen sind.

Zu den Höhepunkten gehören die Funde aus der Pyramide von König Taharqa, mit darunter 60  Schawabtis (auch SchabtioderUschebtigenannt). Das sind Statuetten in der Form einer Mumie, die dem Verstorbenen im Jenseits dienen sollten.

Neben diesen besonderen Funden gibt es in de Ausstellungnoch viel mehr zu entdecken. Da sind zum Beispiel die prächtigen goldenen Schmuckstücke der Nubischen Königinnen aus anderen Nubischen Pyramiden. Bewundern Sie die Ausstellung im Drents Museum und entdecken Sie alle Geheimnisse von Nubien. Die Ausstellung ist vom 16. Dezember 2018 bis zum 5. Mai 2019 zu sehen.

Der Markiezenhof war nicht immer ein Hof und hat zu verschiedenen Zeiten verschiedene Funktionen gehabt. Der Markiezenhof entstand  am Ende des Mittelalters. Der Hof gehörte den Herren von Bergen-op-Zoom: Jan II.undJan III. van GlymesVater und Sohn waren beide Herr von Bergen-op-Zoom. Von 1485 bis 1727 diente der Markiezenhof als adeliger Wohnpalast der Herren und später der Markgrafen (Markiezen) von Bergen-op-Zoom. In der Zeit war der Hof auch das Verwaltungszentrum der Grafschaft. Von 1795 – 1819 hat das Gebäude sogar als Militärkrankenhaus gedient und danach bis 1957 als Kaserne. 1968 wurde beschlossen, den Hof in ein Museum zu verwandeln und nach einer großen Renovierung öffneten sich 1987 die Türen.

Die reiche Geschichte des Museums

Im Markiezenhof betritt man nicht nur die reiche Geschichte des Hofes, sondern man lernt hier auch die Geschichte von Bergen-op-Zoom kennen. Es beginnt bei den Herren von Bergen-op-Zoom. Man kann entdecken, warum die Herren von Bergen-op-Zoom später Markiezen (Markgrafen) genannt wurden. Der Bau des Markiezenhofes beginnt mit den Bewohnern Jan II.(1417-1494) und Jan III. (1452-1532) van Glymes. Der Titel Marquis wird erst 1533 von Kaiser Karl V. an Antoon van Glymes verleihen. Durch den Einmarsch der Franzosen im Jahr 1795 wird die Herrschaft der Markgrafen beendet und wird die Grafschaft der Französischen Republik hinzugefügt. Sind Sie neugierig wie die Geschichte weitergeht? Entdecken Sie den Saal und die Stilzimmer im  Markiezenhof.

Im Blauen Saal lernen Sie die Geschichte von Bergen-op-Zoom als Handelsstadt und Festungsstadt kennen. Sowohl als Handelsstadt als auch als Festungsstadt hat die Stadt eine wichtige Rolle gespielt innerhalb der Niederländischen Geschichte. Und sehen Sie sich auch die zweite Etage an, dort kann man etwas über die Geschichte der Jahrmärkte lernen und was diese in der Geschichte vonBergen-op-Zoombedeuteten.

Im Markiezenhof gibt es noch mehr zu sehen

Neben der festen Einrichtung des Museums kann man auch viele Wechselausstellungen bewundern.  Kunst, mehr Historie von Bergen-op-Zoom und Nederland, oder auch andere Kunstformen wie Musik oder bekannte Redner kann man hier genießen. Sind Sie neugierig geworden auf denMarkiezenhof? Sehen Sie sich dann jetzt dieMiniDocuauf der Websitean.

Die Herrscher vom Markiezenhof

Der Markiezenhof in Bergen-op-Zoom hat viele Herren gekannt. Mitten im 15.Jahrhundert ließen zwei Herzöge, Jan II. und Jan III., einen kleinen mittelalterlichen Hof ausbreiten zum großen Markiezenhof. Ein echter Marquis (Markgraf) wohnte dort aber erst, als der Sohn von Jan III. im Jahr 1533 diesen Titel vom Kaiser bekam. Viele Markgrafen folgten, die alle ihren eignen Einfluss auf den Hof hinterließen, indem sie neue Gebäude anbauten oder den Hof renovierten. 1795 geht das Markgrafentum unter, weil die Franzosen die Niederlande zur Französischen Republik hinzufügten. Die Markgrafen selbst haben die Zeit nicht überlebt, das Gebäude aber schon. Heute dient der Hof als Plattform für unterschiedliche Kunstausstellungen und hat auch eine eignen Sammlung. Genießen Sie Kunstwerke, streifen Sie durch die viele Räume des Gebäudes.

Die Kunsthal veranstaltet kontrastreiche und viel besprochene Ausstellungen. Es gibt immer mehrere Ausstellungen zugleich mit dazu passenden Aktivitäten. Kunsthal Rotterdam ist anders als andere Museen, weil sie keine eigene Sammlung hat. Darum auch der Name Kunsthal. Die Macher benutzen die Freiheit, die sie hierdurch haben, um in ihrer Kunsthal immer wieder Neues zu programmieren. Durch die Zusammenarbeit mit einer großen Zahl von (kulturellen) Einrichtungen, Museen, Künstlern und Betrieben im In- und Ausland, sind jedes Jahr prestigeträchtige Ausstellungen, noch unbekannt Oeuvre, intime Präsentationen und unerwartete Themaausstellungen in der Kunsthal zu sehen. Die Kunsthal Rotterdam veranstaltet nicht nur Ausstellungen mit bekannten Künstlern sondern präsentiert auch außergewöhnliche Entdeckungen. Die Ausstellungen haben eine hohe Qualität und bieten Platz für die Aktualität und persönliche Geschichten. Die Kunsthal ist eine Art Zauberkasten mit internationaler Allüre, wo man ständig Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Künsten  entdecken kann, wo Raum ist für neue Ideen und überraschende Präsentationsformen.

Das Gebäude

Kunsthal Rotterdam ist eine Ikone der modernen Architektur und sie wird jedes Jahr von vielen Architekturliebhabern aus der ganzen Welt besucht. Das Gebäude wurde 1988/89 vom Architekten Rem Koolhaas zusammen mit dem Projektarchitekten Funinori Hoshinoentworfen. Die Architektur erhält international große Aufmerksamkeit u.a. durch den innovativen Materialgebrauch, die Lage des Eingangs und die steilen Rampen. Am 1. November 1992 wurde die Kunsthal offiziell eröffnet.

Das historische Nijsinghhuis

Das Nijsinghhuis, ein Denkmal aus dem 17. Jahrhundert, war das Wohnhaus von Jos und Janneke van Groeningen. Sie hatten das Gebäude gekauft unter dem Vorbehalt, dass sie es renovieren. Im Laufe der Jahre haben figurativ arbeitende Künstler die Wände des Hauses bemalt. Das sorgte dafür, dass das Haus zu einer Sammlung schöner Malerei geworden ist. Entdecken Sie es selbst, laufen Sie durch die vielen schönen Säle des Nijsinghhuis. Vom Blauen Zimmer bis zum Naturalienkabinett, jedes Mal entdeckt man neue Dinge.

Der Museumgarten

Gehen Sie nach dem Besuch des Nijsinghhuis in den Museumgarten. Hier können Sie schöne Bildhauerwerke genießen, den Apfelhof und grüne Architektur. Zusammen mit den Architekten J’ørn Copijn und Charlotte Korthals Altes hat Janneke van Groeningen an diesem prächtigen Haus gearbeitet. Passen Sie Ihre Blickrichtung an die strengen Achsen des Gartens an und entdecken Sie so Teile, die Sie sonst vielleicht verpasst hätten. Die geraden Formen gehen langsam über in runde organische Formen im Irrgarten. Auf diese Manier werden Sie auf die runderen Formen in der Architektur des Museumpavillons vorbereitet.

Der Museumpavillon

Wenn Sie durch den Garten schlendern, sehen Sie wie schön der Garten in ein Gebäude übergeht. Das war auch die Absicht des Architektenbüros Alberts & van Huut, die den Museumpavillon entworfen haben. Ihr Motto ist: „Wir machen keine Architektur sondern Natur,“ und das ist ihnen auch sicher geglückt.

Wollen Sie diese schönen Gärten, Kunst und Architektur bewundern? Besuchen Sie dann Museum De Buitenplaats. Im Museum gibt es jedes Jahr vier Ausstellungen zu sehen, die zusammen mit dem Rest des Museums sicher einen Besuch wert sind.

Die Geschichte des Biesboschs

Im Biesbosch MuseumEiland taucht man in die Geschichte des Biesboschs ein. In der Entwicklung des Biesboschs im Laufe des Zeit hat der Mensch eine große Rolle gespielt. Man erfährt, wie die Menschen mit Wasser umgingen, wie sie Polder anlegten und die Natur zu ihrem Vorteil nutzten. Man kann entdecken, dass die Menschen im Biesbosch mit dem, was die Natur und das Wasser ihnen schenkten, stetsanders lebten und arbeiteten. Anfangs lebte man von der Fischerei, das änderte sich zu Gunsten von Landwirtschaft, und der Griendkultur, der Nutzung der Pflanzen im Ried. Heute ist der Biesbosch ein Wasserauffang- und Erholungsgebiet.

MuseumEiland

Auf der Insel MuseumEiland befindet sich ein Modell vom Biesbosch mit Poldern, Deichen und en Strömen. Hier kann man lernen wie die unterschiedlichen Wasserstände die Natur beeinflussen, und wie man das mit Schleusen und Absperrungen (sluisjes en schuifjes) verändern kann. Außerdem gibt es eine prächtige Wanderroute und kann man auf einer Rundfahrt mit dem Boot den Biesbosch genießen und selbst den Effekt der Gezeiten erleben.

Die Hermitage Amsterdam ist enstanden, als der Direktor des staatlichen Museums Eremitage in St. Petersburg zusammen mit Ernst W.Veen 1997 an der Amstel entlang lief.

Sie kamen zusammen auf die Idee eine Dependance der Petersburger Eremitage in Amsterdam zu gründen, genauer gesagt im Amstelhof, der damals noch ein Altersheim war. 2005 wurde die Hermitage Amsterdam eröffnet, zunächst in einem kleinen Nebengebäude an der Nieuwe Herengracht, aber inzwischen nimmt sie das ganze Gebäude des Amstelhofs in Beschlag.

Wechselausstellungen

Die Hermitage Amsterdam will mit wechselnden Ausstellungen und einem anfüllenden Programm das Weltkulturerbe des Staatsmuseums Eremitage in St. Petersburg auf innovative Weise dem niederländischen und internationalen Publikum präsentieren. Die Hermitage arbeitet auch regelmäßig für Ausstellungen mit anderen Museen zusammen, darunter das Rijksmuseum, Het Dolhuys und das Van Gogh Museum.

Hermitage Amsterdam für Kinder

Dem Museum ist Kunsterziehung sehr wichtig. Für die jüngste Generation gibt es daher außergewöhnlichen Kunstunterricht bei Hermitage für Kinder. Jährlich besuchen ungefähr 10.000 Kinder das Museum. Daneben werden auch Kunstkurse für Jung und Alt angeboten.

Ständige Präsentationen

Obwohl die Hermitage Amsterdam ein Museum mit Wechselausstellungen ist, gibt es auch zwei ständige Präsentationen als Inspirationsquelle für das Museum. Die erste Präsentation heißt „Russland und die Hermitage: Begegnungen“. Dabei handelt es sich um Begegnungen, die dafür gesorgt haben, dass so ein Institut wie die Hermitage entstand. Als erstes ist da die Freundschaft zwischen Zar Peter dem Großen (1672-1725) und dem Amsterdammer Bürgermeister Nicolaes Witsen (1641-1717). Die zweite Begegnung ist die zwischen der Zarentochter Anna Pawlowna und Willem II. von Oranien. Die dritte und letzte Begegnung, die in der Präsentation besprochen wird, ist die zwischen Ernst Veen und Michail Piotrovsky. Ihre Freundschaft ist von grundlegender Bedeutung für die Gründung der Hermitage Amsterdam.

Die zweite Präsentation in der Hermitage beschäftigt sich mit der Geschichte des Amstelhofs. In drei Sälen wird die Fürsorge gezeigt, die die Hervormde Diaconie in Amsterdam in 350 Jahren geleistet hat, wobei das Oude Vrouwenhuis aan de Amstel, das Altersheim für Frauen, das der Amstelhof ursprünglich war, im Mittelpunkt steht.

Mehr Informationen finden Sie auf der Website.

 

Die Mission von MuseumTV ist es, Kunst und Kultur einem möglichst großen Publikum nahe zu bringen. Wir machen das auf unserer gemeinsamen Video-on-Demand-Plattform für niederländische Museen. Durch unsere Partner bringen wir die Plattform der niederländischen Öffentlichkeit aktiv näher.

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