Lernen Sie die schwarzen Pharaone kennen auf einer Reise durch Nubien in der Ausstellung „Nubien – Land der schwarzen Pharaone“. Hier entdecken Sie die Nubische Kultur und ihre Geheimnisse.

Entdecken Sie das alte Nubien in der Ausstellung „Nubien – Land der schwarzen Pharaone“ im Drents Museum in Assen. Hier entführt Sie eine prächtige Sammlung Nubischer Objekte zurück in die Vergangenheit.

Es ist dem Boston Museum of Fine Arts zu verdanken, dass diese Ausstellung jetzt im Drents  Museum zu sehen ist. In dieser Ausstellung gibt es rund 300 Objekte aus der Nubischen Sammlung des Museum of Fine Arts in Boston zu bewundern. Diese beeindruckenden Gegenstände aus der Zeit von 2400 v. Chr. bis ungefähr 350 n. Chr. erzählen die Geschichte der Hass-Liebe zwischen den alten Ägyptern und den Nubiern.

SchwarzePharaone

Die Geschichte des Nubischen Gebietes war eng verbunden mit der der Ägyptischen Pharaone. In der Ausstellung wird die Zeitspanne von 2400 v. Chr. bis circa 350 n. Chr. beleuchtet. Im Mittelpunkt steht die Periode von 750 bis 664 v. Chr. In dieser Zeit erobern die Nubier Ägypten und regiert der Schwarze Pharao das Reich. Sie erfahren auch warum die Geschichte des Nubischen Gebietes so eng verbunden ist mit der Ägyptischen Kultur. Und warum die Nubischen Pharaone Schwarze Pharaone genannt werden.

Entdecken Sie diemysteriöseSammlung

Nichtnur die herrschenden Schwarzen Pharaone können Sie hier kennen lernen sondern auch die Mysterien des Alten Nubiens. Diese Geschichte wird Ihnen an der Hand von rund 300 Objekten erzählt, die jetzt im Drents Museum zu sehen sind.

Zu den Höhepunkten gehören die Funde aus der Pyramide von König Taharqa, mit darunter 60  Schawabtis (auch SchabtioderUschebtigenannt). Das sind Statuetten in der Form einer Mumie, die dem Verstorbenen im Jenseits dienen sollten.

Neben diesen besonderen Funden gibt es in de Ausstellungnoch viel mehr zu entdecken. Da sind zum Beispiel die prächtigen goldenen Schmuckstücke der Nubischen Königinnen aus anderen Nubischen Pyramiden. Bewundern Sie die Ausstellung im Drents Museum und entdecken Sie alle Geheimnisse von Nubien. Die Ausstellung ist vom 16. Dezember 2018 bis zum 5. Mai 2019 zu sehen.

Der Markiezenhof war nicht immer ein Hof und hat zu verschiedenen Zeiten verschiedene Funktionen gehabt. Der Markiezenhof entstand  am Ende des Mittelalters. Der Hof gehörte den Herren von Bergen-op-Zoom: Jan II.undJan III. van GlymesVater und Sohn waren beide Herr von Bergen-op-Zoom. Von 1485 bis 1727 diente der Markiezenhof als adeliger Wohnpalast der Herren und später der Markgrafen (Markiezen) von Bergen-op-Zoom. In der Zeit war der Hof auch das Verwaltungszentrum der Grafschaft. Von 1795 – 1819 hat das Gebäude sogar als Militärkrankenhaus gedient und danach bis 1957 als Kaserne. 1968 wurde beschlossen, den Hof in ein Museum zu verwandeln und nach einer großen Renovierung öffneten sich 1987 die Türen.

Die reiche Geschichte des Museums

Im Markiezenhof betritt man nicht nur die reiche Geschichte des Hofes, sondern man lernt hier auch die Geschichte von Bergen-op-Zoom kennen. Es beginnt bei den Herren von Bergen-op-Zoom. Man kann entdecken, warum die Herren von Bergen-op-Zoom später Markiezen (Markgrafen) genannt wurden. Der Bau des Markiezenhofes beginnt mit den Bewohnern Jan II.(1417-1494) und Jan III. (1452-1532) van Glymes. Der Titel Marquis wird erst 1533 von Kaiser Karl V. an Antoon van Glymes verleihen. Durch den Einmarsch der Franzosen im Jahr 1795 wird die Herrschaft der Markgrafen beendet und wird die Grafschaft der Französischen Republik hinzugefügt. Sind Sie neugierig wie die Geschichte weitergeht? Entdecken Sie den Saal und die Stilzimmer im  Markiezenhof.

Im Blauen Saal lernen Sie die Geschichte von Bergen-op-Zoom als Handelsstadt und Festungsstadt kennen. Sowohl als Handelsstadt als auch als Festungsstadt hat die Stadt eine wichtige Rolle gespielt innerhalb der Niederländischen Geschichte. Und sehen Sie sich auch die zweite Etage an, dort kann man etwas über die Geschichte der Jahrmärkte lernen und was diese in der Geschichte vonBergen-op-Zoombedeuteten.

Im Markiezenhof gibt es noch mehr zu sehen

Neben der festen Einrichtung des Museums kann man auch viele Wechselausstellungen bewundern.  Kunst, mehr Historie von Bergen-op-Zoom und Nederland, oder auch andere Kunstformen wie Musik oder bekannte Redner kann man hier genießen. Sind Sie neugierig geworden auf denMarkiezenhof? Sehen Sie sich dann jetzt dieMiniDocuauf der Websitean.

Kurze Geschichte von Biesbosch MuseumEiland

Das Biesbosch MuseumEiland auf einer Insel im Naturgebiet Biesbosch kann seit 1994 besucht werden. DasBiesbosch Museum bestand damals aus neun sechseckigen Pavillons. 2001 wurdennoch zwei dazu gebaut. Zusammen mit Plänen für die ontpolderdingdes Gebietes (das Abreißen der Deiche, so dass die Gezeiten wieder Einfluss auf die Landschaft haben) wurden Pläne zur Vergrößerung des Museums gemacht. In der Folge ist das Museumsgebäude um 1000m2 erweitert worden.

Tolle Architektur

Im Januar 2016 wurde das erweiterte Museum von ArchDaily, einer der bekanntesten Architekturwebseiten der Welt, als Gebäude des Jahres 2016 nominiert. Im April 2016 gewann es gleich drei Preise bei den Architizer Awards 2016: in der Kategorie Museum gewann der Entwurf den Jurypreis, und in der Kategorie Architektur und Landschaft den Jury- und den Publikumspreis. Ebenfalls 2016 bekam das Gebäude den idea-tops Award in der Kategorie Green Architecture.

Die Museumsinsel MuseumEiland

Nicht nur das tolle Gebäude ist außergewöhnlich, auch die Insel, auf der das Museum sich befindet, MuseumEiland ist außergewöhnlich. Hier kann man die Merkmale der Landschaft in kleinerem Maßstab erleben. Der Wasserlauf ist so geformt, dass die unterschiedlichen Wasserstände gut zu sehen sind. Kinder können mit den kleinen Schleusen spielen und erleben so den Einfluss von Ebbe und Flut auf das Gebiet. Mit anderen Worten: man kann rundum genießen bei einem Besuch des Biesbosch MuseumEilandin Werkendam.

Italienische Grabungen

Europa scheint im 18. Jahrhundert kurzfristig eine neue Renaissance zu erleben. In Italien finden nämlich Ausgrabungen statt. Beispielsweise werden die Städte Pompeji und Herculaneum entdeckt, die unter der Vulkanasche des Vesuvs begraben lagen. Die Ausgrabungen entfachen ein erneutes Interesse am Altertum. Künstler wie Antonio Canova, Anton Mengs und Bertel Thorvaldsen reisen zu den Grabungen. Dort werden sie inspiriert von den Schätzen, die durch die Grabungen ans Tageslicht kommen. Sie wollen selber auch solche Schönheit erschaffen. Canova zum Beispiel präsentiert in seinen Skulpturen ein Idealbild des menschlichen Körpers. Die neue Kunstrichtung, die hieraus entsteht ist der Neoklassizismus. Eine große Auswahl aus Canovas Skulpturen und Werke anderer Neoklassizisten kann man in „Classic Beauties“ bewundern.

Grand Tour

Die Ausgrabungen ziehen mehr Menschen an. Viele gut betuchte, junge Leute machen eine sogenannte Grand Tour durch Europa, wobei Italien ein wichtiges Reiseziel ist. Dabei lernten sie die Klassik kennen und konnten sie sich persönlich entwickeln. Die Grand Tour wurde manchmal selbst als unerlässlicher Teil der Erziehung angesehen. Ein bekannter Mann, der ebenfalls auf Grand Tour ging, war Johann Wolfgang von Goethe. Er schrieb ein Tagebuch während seiner Reise, in dem er über das berichtet, was er zu sehen bekam. Dieses Tagebuch liegt auch in der Hermitage.

Als Besucher von „Classic Beauties“ gehen auch Sie auf Grand Tour. Die Ausstellung führt Sie entlang der schönen Kunstwerke, die die Neoklassizisten schufen. Sie kommen an vielen Gemälden von Anton Mengs vorbei, einem der größten neoklassizistischen Maler. Kenner der griechischen Mythologie werden Vieles wiedererkennen. Verteilt über die Route verweisen verschiedene Werke beispielsweise auf den Untergang von Troja. Auch das „Urteil des Paris“ von Anton Mengs und Skulpturen von Paris und Helena können Sie in der Ausstellung „Classic Beauties“ bewundern.

Nach verschiedenen kleineren Sälen kommen Sie in den großen Skulpturengarten. Hier stehen hauptsächlich Bildhauerwerke von Antonio Canova. Höhepunkt sind „Die drei Grazien“. Diese lebensgroße Skulptur von Canova zeigt die wunderschönen Grazien der Schönheit, der Freude und des Glücks. Canova hat sie so dargestellt, dass sie einander ansehen und intim miteinander verschlungen sind. Dies widerspricht der Art und Weise wie sie normalerweise abgebildet werden. Diese Skulptur ist damit das perfekte Beispiel für das Ziel der Neoklassizisten, und somit auch der Ausstellung „Classic Beauties“: nämlich das Demonstrieren von Schönheit.

 

 

Es began als Provinzmuseum für Altertümer, mit einem Schrank voll archäologischer und historischer Gegenstände. Der Bestand ist inzwischen angewachsen auf rund 90.000 Objekte und gilt innerhalb der niederländischen Museumswelt als einer der größten. Die archäologische Sammlung ist in Hinsicht auf Umfang und Qualität eine der wichtigsten in Nordwest-Europa.

Drents Museum: die Sammlungen

Das Drents Museum hat mehrere Sammlungen. Die Sammlung zur Drentschen Geschichte illustriert das Bild der materiellen Kultur der gewöhnlichen Menschen in der Provinz Drenthe zwischen 1750 und 1950. Die Kunstsammlung aus der Zeit von 1885 bis 1935, die im Besitz des Drents Museums ist,

wird zu den fünf wichtigsten Sammlungen auf dem Gebiet in den Niederlanden gezählt. Auch die Sammlung mit zeitgenössischer realistischer Kunst gehört mittlerweile zu einer der tonangebendsten Sammlungen auf dem Gebiet im Land.

Das Gebäude

Das Drents Museum hat mehrere besondere Räume. Das Museum besteht schon sehr lange und ist durch Umbau, Ausbreitung und Renovierung vergrößert worden. Man kann noch immer Teile des ursprünglichen Klosters von 1259 erkennen. Nach den Erneuerungen können die Besucher heutzutage durch ein Kutschhaus vom Ende des 18. Jahrhunderts ins Museum gelangen. Der Architekt Eric van Egeraat hat für den Erweiterungsbau (2011) die Farbe Weiß gewählt. Hierdurch kommt die farbenfrohe Sammlung gut zu ihrem Recht. Es gibt auch frei schwebenden Treppen, die 16.000 Kilo pro Stück wiegen. Draußen ist ein Irrgarten angelegt: damit das historische Zentrum von Assen optimal zur Geltung kommt, wurde der neue Flügel des Museums nämlich gänzlich unterirdisch gebaut.

 

Mehr Informationen finden Sie auf der Website

Iran – die Geschichte der Zivilisation

Die neue Ausstellung Iran – Kulturelle Wiege der Menschheit nimmt die Besucher mit auf eine Reise durch mehr als 12.000 Jahre iranische Kulturgeschichte. Der Iran war einst eine der größten Zivilisationen der Welt. Er war sogar eine der ersten Zivilisationen der Welt. Durch seine Lage und das Klima gehörte der Iran zu dem Gebiet, der Furchtbare Halbmond genannt, in dem sich rund 10.000 v. Chr. der Ackerbau entwickelte. Dadurch konnte hier schnell eine Zivilisation entstehen.

Später, während der Blütezeit der Griechen, entstand im Iran ein mächtiger Gegner. Verschiedene Völker vereinigten sich im persischen Reich. Die Perser und die Griechen gerieten oft miteinander in Konflikt. Unter ihren starken Anführern, wie Darius I., Kyrus dem Große und Xerxes I., errungen die Perser große Siege. Auf seinem Höhepunkt reichte das Persische Reich von den griechischen und ägyptischen Territorien im Westen bis Indien im Osten. In diesen Epochen bauten die Perser prächtige Städte wie Persepolis und Pasargadai. In Iran – Kulturelle Wiege der Menschheit  finden Sie viele ausgegrabene Objekte aus diesen Städten als Leihgaben aus dem Iranischen Nationalmuseum in Teheran. Ein Beispiel ist das prächtige Relief, auf dem König Darius I. seine großen Taten darstellen ließ.

Nach den Persern kamen viele andere Völker an die Macht im Iran. Alexander der Große besiegte für die Griechen Darius III. und nahm das Persische Reich ein. Danach folgten u.a. die Seleukiden, Parther und Sassaniden. Die beiden letzten formten lange Zeit eine Gefahr für das starke römische Reich. Die Römer konnten darum nie iranisches Grundgebiet erobern.

Reichtum

Weil die Völker, die im Iran lebten, so erfolgreich waren, sind bei Ausgrabungen viele Schätze gefunden worden. Den Höhepunkt der Ausstellung Iran – Kulturelle Wiege der Menschheit bildet ein zwei Kilo schwerer Becher aus massivem Gold. Dieser Becher stammt aus der Persischen Periode und war schon damals etwas besonderes. Die Formgebung solcher Becher für Trinkopfer (auch Rhyta genannt) wird meist mit symbolischen Figuren gestaltet. Dieser Rhyton strahlt die Kultur der persischen Epoche aus.

Die Ausstellung Iran – Kulturelle Wiege der Menschheit ist noch bis zum 18. November 2018 zu sehen.

Juden und das Haus von Oranien: 400 bewegte Jahre

Vom 18. April bis zum 30. September 2018 zeigt das Joods Hiestorisch Museum die Ausstellung „Juden und das Haus von Oranien: 400 bewegte Jahre“. Die Ausstellung wirft Licht auf das Verhältnis zwischen dem Königshaus und der jüdischen Gemeinschaft.

Dieses Verhältnis begann im 17. Jahrhundert. Zu der Zeit kamen reiche portugiesische Juden in die Republik der Niederlande. Weil sie ihr Geld an die Statthalter (aus dem Haus von Oranien) verliehen, entwickelten sich Freundschaften. Im 18. Jahrhundert unterstützten die Juden das Haus von Oranien vollständig. In den Augen der Juden waren die Oranjes gleichbedeutend mit Freiheit, Schutz und Toleranz. Es gab viel Oranjeliebe und Loyalität. Es gab aber auch eine Periode, in der die Juden enttäuscht waren von den von Oraniens.

Nach dem Zweiten Weltkrieg verschlechterte sich die Beziehung. Viele Juden behaupteten, dass das Königshaus nicht genug getan habe, um die Juden im Krieg zu beschützen. Aber seit den 70er Jahren erholte sich die Beziehung langsam wieder. Die Ausstellung zeigt auch, wie das Verhältnis jetzt ist.

Das Band zwischen dem Haus von Oranien und den Juden wird mithilfe von rund 100 Objekten reich illustriert, Kunstwerke, Bücher, Gemälde, Fotos, Möbel und mehr.

Wollen Sie mehr erfahren über Joden en het Huis van Oranje? Sehen Sie sich dann unsere Videos an.

Das Joods Historisch Museum

Das Museum ist in vier historischen Synagogen mitten im Jüdischen Kulturviertel (Joods Cultureel Kwartier (JCK) untergebracht. Im Museum können Sie sich ein einmaliges Bild des jüdischen Lebens in den Niederlanden machen, früher und heute. Das Joods Historisch Museum umfasst mehrere Gebäude: das Joods Historisch Museum selbst mit dem JHM Kindermuseum, die Portugiesische Synagoge mit der jahrhundertealten Bibliotheek Ets Haim, die Hollandsche Schouwburg und das Nationale Holocaust Museum.

Die Sammlung des Museums für jüdische Geschichte

Das Joods Historisch Museum besitzt einen umfangreichen Bestand mit der Museumssammlung, historischen Dokumenten und der Fotosammlung. Die Museumsammlung umfasst verschiedenste Objekte, von Gemälden bis zu Filmen, von Gebrauchsgegenständen bis zu 3D-Präsentationen. Dies wird auf der Empore der Großen Synagoge ausgestellt. Hier finden Sie Informationen über die Geschichte der Juden in den Niederlanden von 1600-1900 und von 1900 bis heute. Im Erdgeschoss der Großen Synagoge gibt es eine Ausstellung, die,sich der jüdischen Religion und Tradition widmet. Neben dieser ständigen Sammlung gibt es immer ein oder zwei Wechselausstellungen.

Weitere Gebäude

Mit derselben Eintrittskarte können Sie außer dem Museum selbst auch alle anderen Gebäude besuchen. Das JHM Kindermuseum befindet sich im selben Komplex wie das Joods Historisch Museum. Hier können Kinder spielend das jüdische Leben und die jüdischen Traditionen kennenlernen. Das Museum ist eingerichtet wie das Haus einer jüdischen Familie mit sechs Zimmern.

Die Portugiesische Synagoge wird immer noch als Gebetsraum benutzt, aber sie ist auch für das Publikum geöffnet. In der Portugiesischen Synagoge befindet sich eine Sammlung von mehr als 900 zeremoniellen Gegenständen, eine Sammlung von Drucken, Fotos und mehr.

Die Bibliothek Ets Haim Livraria Montezinos ist die älteste noch funktionierende jüdische Bibliothek der Welt. Sie befindet sich auf dem Gelände der Portugiesischen Synagoge. Die Bibliothek besitzt mehr als 550 Handschriften und 20.000 bis 25.000 Druckwerke.

Im Nationalen Holocaust Museum wird mit wechselnden Ausstellungen und Veranstaltungen die Geschichte des Holocausts erzählt, über Ausgrenzung, Verfolgung und Mord, aber auch über Rettung und Solidarität.

Die Hollandsche Schouwburg war ein Theater, in dem, während des Zweiten Weltkriegs, durch die Besatzungsmacht Juden interniert wurden. Nun ist es ein Denkmal mit einer Namenwand zur Erinnerung an die jüdischen Opfer und einer Ausstellung über die Judenverfolgung.

Mehr Informationen finden Sie auf der Website

Die Portugiesische Synagoge hat abweichende Öffnungszeiten.

Diese Videos wurden realisiert mithilfe eines Beitrags aus dem Prins Bernhard Cultuurfonds.

Das Zeeuws Museum beschreibt genau, wie das Leben in dieser Provinz war und ist. Das zeigen Werke der Gegenwart und aus der Vergangenheit.

Die Wunderkammern

Auf dem Dachboden des Zeeuws Museums befinden sich die Wonderkamers. In drei großen hölzernen Transportkisten sind Kabinette eingerichtet in der Atmosphäre historischer Wunderkammern. Jedes Kabinett ist eine Welt im Kleinen. Die Vitrinen sind randvoll gefüllt (zusammen ungefähr 800 Objekte) mit den verschiedensten zeeländischen und exotischen Gegenständen. Man kann dort neben alltäglichen Dingen auch eigenartige Stücke entdecken. Einige sind einfach nur schön um anzusehen, andere erzählen bemerkenswerte Geschichten.

Gemeinsam ist allen, dass sie ein Gefühl der Verwunderung hervorrufen. Was ist das? Wo kommt das her? Warum ist es hier? Die Gegenstände inspirieren, helfen einem neue Dinge zu entdecken oder wecken Erinnerungen.

Jedes Kabinett hat ein eigenes Thema

Jedes Kabinett hat ein eigenes universales Hauptthema: Haus & Handel, Leben & Tod und Macht & Pracht.

Haus & Handel zeigt allesmögliche auf dem Gebiet von Handel, Wohnen und Entspannung, von chinesischem Porzellan bis zu Kaffeedosen, von schönen Sitzdecken bis zu Rietmatten aus Indonesien, von Slabberjan (einem zeeländischen Gesellschaftsspiel) bis Mahjong.

Bei Leben & Tod finden Sie Objekte, die mit Abschied, neuem Leben, Familie und Religion zu tun haben. Denken Sie an zeeländische Trauerkleidungsstücke, eine ägyptische Mumie, indonesische Fruchtbarkeitssymbole, Trauringe, Bibeln und Koranständer.

Im Kabinett Macht und Pracht steht das menschliche Bedürfnis nach äußerlichem Prunk und Macht im Mittelpunkt. Glänzende Objekte, wie die unterschiedlichsten Schmuckstücke (von zeeländischen Knöpfen bis zu beinernen Verzierungen aus Papua) kann man hier finden, aber auch Waffen,  Uniformen, Orden und Portraits von Staatshäuptern. 

Wandteppiche

Weltberühmte Teppiche mit Seeschlachten aus dem 16. Jahrhundert

Die sechs berühmten zeeländischen Wandteppiche berichten vom Kampf der Zeeländer (Zeeuwen im Niederländischen) gegen die Spanier im 80-jährigen Krieg. Diese einmalige Serie ist zwischen 1593 und 1604 im Auftrag der Staten van Zeeland angefertigt worden.

Propvoll mit Geschichten

Brennende Schiffe, starke Verteidigungsanlagen und auf eine Sandbank geflüchtete Offiziere, das alles kann man auf den Wandteppichen des Zeeuws Museums entdecken. Sechs Ereignisse aus dem 80-jährigen Krieg sind darauf abgebildet. Jeder Teppich ist reich an Details und propvoll mit Geschichten.

Vier Weber bekamen von den Staten Generaal (dem Parlament) den Auftrag die Teppiche zu machen. Die Teppiche dienten dazu, die Wärme festzuhalten, Zugluft zu verhindern und den anderen Staten zu imponieren.

Auf den Teppichen sind verschiedene Seeschlachten abgebildet. Die wichtigste Botschaft, die diese Abbildungen überbringen wollen, ist, dass nicht die Holländer sondern die Zeeländer die Spanier vertrieben haben!

Dies ist Zeeland

Was ist Zeeland? Wie erzählt man auf aktuelle und ansprechende Weise die Geschichte Zeelands mithilfe einer so weitläufigen Kollektion? Fragen Sie zehn Zeeländer, was Zeeland ist, und Sie bekommen  genauso viele verschiedene Antworten. Außerhalb der Provinz kennt man hauptsächlich die Clichés wie das Zeeuws Meisje, Sonne, Meer und Miesmuscheln. In Dit is Zeeland kommen all diese Aspekte und mehr an die Reihe. Ohne Rücksicht auf Chronologie oder Konventionen bringt die Ausstellung viele Perspektiven der Kultur und der Geschichte Zeelands zusammen.

Das Museum leitet Sie hinein in das wichtigste Kapitel der Geschichte West-Frieslands, in eine Welt voll mit Bekanntem und Erstaunendem.

Wenn Sie in Hoorn sind, können Sie das Westfries Museum nicht übersehen. Das Museum befindet sich in einem der schönsten Baudenkmäler von Hoorn und liegt am zentralen Platz der Stadt, dem Roode Steen. Das Museum ist größer als die reich verzierte Fassade vermuten lässt. Sie können dort problemlos zwei Stunden zubringen.

Die Sammlung des Westfriesischen Museums

Die gesamte Sammlung des Westfriesischen Museums enthält mehr als 30.000 Objekte. Zusammen zeigen Sie die reiche Kulturgeschichte der Region West-Friesland. Die wichtige Epoche zwischen 1500 und 1800 wird ins Licht gerückt, wobei der Anfang, die Blütezeit und die Folgen des Gouden Eeuws gezeigt werden.

Entdecke Sie die Höhepunkte

Im Museum ist ein spezieller Rundgang eingerichtet, der Sie durch 25 Zimmer und Räume leitet. Jedes Zimmer hat einen eigenen Charakter und behandelt in eigenes Thema aus der Geschichte. In dem Museum sind die schönsten und interessantesten Objekte besonders beleuchtet. In den erklärenden Texten in den Sälen finden Sie Hintergrundinformationen über diese Spitzenstücke. Aber Sie haben auch die Möglichkeit, um sich die Erklärungen mit einer Audiotour anzuhören, die Sie an der Rezeption erhalten.

Nähere Informationen finden Sie auch auf der Website.

Die Mission von MuseumTV ist es, Kunst und Kultur einem möglichst großen Publikum nahe zu bringen. Wir machen das auf unserer gemeinsamen Video-on-Demand-Plattform für niederländische Museen. Durch unsere Partner bringen wir die Plattform der niederländischen Öffentlichkeit aktiv näher.

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