Wichtige Themen

Der Achtzigjährige Krieg ist ein Ereignis von entscheidender Bedeutung für die Niederländische Geschichte. Er führte nämlich zum Entstehen des Staates Nederland. Vor 450 Jahren begann dieser Krieg und jetzt ist zum ersten Mal der ganze Zeitraum in einer Ausstellung zu sehen. Themen und Werte, die während dieses Krieges wichtig waren, sind heute noch immer wichtig: denken Sie an Werte wie Identität, Autonomie, Religionsfreiheit und mehr. Im ersten Saal der Ausstellung erfahren Sie mehr über die Zeit vor dem Krieg. Philip II. wurde nämlich Fürst mit Hoheitsgewalt, und nicht jeder war damit glücklich.

Spaltung im Land

Weil nicht alle glücklich waren mit der Herrschaft Philips II., gab es einen Aufstand gegen Obrigkeit und Kirche. Dieser Aufstand verwandelte sich später in einen Bürgerkrieg. Während des Aufstands wurde nämlich deutlich, dass es viele Unterschiede zwischen den Protestanten und den Katholiken gab. Für die einen war das Wort Gottes das Wichtigste am Glaubenskrieg , für die anderen gehörten auch Skulpturen und Bilder dazu. Philip II. selbst war Katholik und verteidigte deren Interessen. Die Protestanten revoltierten. Sie forderten mehr Raum für ihren eigenen Glauben und begannen mit dem Bildersturm. Während des Bildersturms wurden Kirchen und die Skulpturen darin zerstört. Einige dieser zerstörten Skulpturen sind auch in der Ausstellung zu sehen.

Sind Sie neugierig geworden wie dieser Krieg endete? Und wie er für die Spaltung zwischen dem Norden und dem Süden sorgte? Die Ausstellung zeigt die ganze Geschichte des Krieges vom Anfang bis zum Ende. Besuchen Sie darum das Museum und erfahren mehr über dieses für die Niederländische Geschichte wichtige Ereignis.

Lernen Sie die schwarzen Pharaone kennen auf einer Reise durch Nubien in der Ausstellung „Nubien – Land der schwarzen Pharaone“. Hier entdecken Sie die Nubische Kultur und ihre Geheimnisse.

Entdecken Sie das alte Nubien in der Ausstellung „Nubien – Land der schwarzen Pharaone“ im Drents Museum in Assen. Hier entführt Sie eine prächtige Sammlung Nubischer Objekte zurück in die Vergangenheit.

Es ist dem Boston Museum of Fine Arts zu verdanken, dass diese Ausstellung jetzt im Drents  Museum zu sehen ist. In dieser Ausstellung gibt es rund 300 Objekte aus der Nubischen Sammlung des Museum of Fine Arts in Boston zu bewundern. Diese beeindruckenden Gegenstände aus der Zeit von 2400 v. Chr. bis ungefähr 350 n. Chr. erzählen die Geschichte der Hass-Liebe zwischen den alten Ägyptern und den Nubiern.

SchwarzePharaone

Die Geschichte des Nubischen Gebietes war eng verbunden mit der der Ägyptischen Pharaone. In der Ausstellung wird die Zeitspanne von 2400 v. Chr. bis circa 350 n. Chr. beleuchtet. Im Mittelpunkt steht die Periode von 750 bis 664 v. Chr. In dieser Zeit erobern die Nubier Ägypten und regiert der Schwarze Pharao das Reich. Sie erfahren auch warum die Geschichte des Nubischen Gebietes so eng verbunden ist mit der Ägyptischen Kultur. Und warum die Nubischen Pharaone Schwarze Pharaone genannt werden.

Entdecken Sie diemysteriöseSammlung

Nichtnur die herrschenden Schwarzen Pharaone können Sie hier kennen lernen sondern auch die Mysterien des Alten Nubiens. Diese Geschichte wird Ihnen an der Hand von rund 300 Objekten erzählt, die jetzt im Drents Museum zu sehen sind.

Zu den Höhepunkten gehören die Funde aus der Pyramide von König Taharqa, mit darunter 60  Schawabtis (auch SchabtioderUschebtigenannt). Das sind Statuetten in der Form einer Mumie, die dem Verstorbenen im Jenseits dienen sollten.

Neben diesen besonderen Funden gibt es in de Ausstellungnoch viel mehr zu entdecken. Da sind zum Beispiel die prächtigen goldenen Schmuckstücke der Nubischen Königinnen aus anderen Nubischen Pyramiden. Bewundern Sie die Ausstellung im Drents Museum und entdecken Sie alle Geheimnisse von Nubien. Die Ausstellung ist vom 16. Dezember 2018 bis zum 5. Mai 2019 zu sehen.

Reisen Sie nach Asten in Noord-Brabant. Hier findet man die größte Glocken- und Glockenspielsammlung Europas. Sie können dort auch in die naturgeschichtliche und kulturhistorische Geschichte des Hochmoors De Peel eintauchen, iMuseum Klok & Peel.

Uhren und Glockenspiele

Diese wundervolle Sammlung hat der Kampanologe (Glockenkundler) Dr. André Lehr1969 gegründet. Er war Mitbegründer des Nationaal Beiaardmuseums (Nationales Glockenspielmuseum) und der erste Konservator des Museums. Auf u.a. seinen Rat hin kaufte das Museum eine große Glockensammlung aus Amerika (sog. Sarna Sammlung) an. Das Museum hat auch viele Glockensammlungen als Leihgaben von größeren Museen bekommen. Darum kann das Museum eine prächtige und vielseitige Auswahl präsentieren. Der Kern der Sammlung besteht aus Glockenspielen und Glocken aus den Niederlanden. Es gibt aber auch Glocken aus anderen Kulturen. Entdecken Sie beispielsweise Arabische Wasserglocken und Glocken aus Asien, lernen Sie die verschiedenen Techniken kennen um die Zeit zu messen.

Im Museum Klok & Peel kann man zur Zeit die Ausstellung Klokkenroofsehen. Diese Ausstellung erzählt die Geschichte vom Raub von 6.700 Glocken aus Niederländischen Kirchtürmen in den 40er Jahren. Die deutschen Besatzer benutzten die Bronzeglocken um Grundstoffe für die Waffenindustrie zu bekommen.

De Peel

Neben den schönen Glocken und Glockenspielen gibt es auch eine wunderbare Sammlung von naturgeschichtlichen und kulturhistorischen Objekten, die die Geschichte von De Peel, einem Hochmoor, erzählen. Diese Sammlung entstand 1973 in Asten. Jan Vriends richtete dort ein Zentrum zum Naturstudium ein. Dieses Zentrum entwickelte sich weiter zum Naturhistorischen Museum De Peel. Die Sammlung wuchs durch Objekte, die Museumsmitarbeiter versammelt hatten, und Schenkungen. Dem Besucher des heutige Museum wird eine Zeitreise in die Vergangenheit geboten. Die Geschichte beginnt vor 10 Millionen Jahren, als das Gebiet noch unter Wasser lag, in der Tiefsee. Viele Fossilien beweisen das und sind im Museum zu sehen. Die Funde, die hier liegen, erzählen die große Geschichte und man landet im Pliozän (einem Zeitalter vor rund 2 Millionen Jahren), als das Gebiet ein Mittelmeerklima hatte. Erfahren Sie, welche Tiere damals in De Peel lebten. Die Sammlung führt Sie Schritt für Schritt Richtung Gegenwart. Sie erfahren, wie das Gebiet De Peel sich entwickelt hat zu dem, was es nun ist.

Der Markiezenhof war nicht immer ein Hof und hat zu verschiedenen Zeiten verschiedene Funktionen gehabt. Der Markiezenhof entstand  am Ende des Mittelalters. Der Hof gehörte den Herren von Bergen-op-Zoom: Jan II.undJan III. van GlymesVater und Sohn waren beide Herr von Bergen-op-Zoom. Von 1485 bis 1727 diente der Markiezenhof als adeliger Wohnpalast der Herren und später der Markgrafen (Markiezen) von Bergen-op-Zoom. In der Zeit war der Hof auch das Verwaltungszentrum der Grafschaft. Von 1795 – 1819 hat das Gebäude sogar als Militärkrankenhaus gedient und danach bis 1957 als Kaserne. 1968 wurde beschlossen, den Hof in ein Museum zu verwandeln und nach einer großen Renovierung öffneten sich 1987 die Türen.

Die reiche Geschichte des Museums

Im Markiezenhof betritt man nicht nur die reiche Geschichte des Hofes, sondern man lernt hier auch die Geschichte von Bergen-op-Zoom kennen. Es beginnt bei den Herren von Bergen-op-Zoom. Man kann entdecken, warum die Herren von Bergen-op-Zoom später Markiezen (Markgrafen) genannt wurden. Der Bau des Markiezenhofes beginnt mit den Bewohnern Jan II.(1417-1494) und Jan III. (1452-1532) van Glymes. Der Titel Marquis wird erst 1533 von Kaiser Karl V. an Antoon van Glymes verleihen. Durch den Einmarsch der Franzosen im Jahr 1795 wird die Herrschaft der Markgrafen beendet und wird die Grafschaft der Französischen Republik hinzugefügt. Sind Sie neugierig wie die Geschichte weitergeht? Entdecken Sie den Saal und die Stilzimmer im  Markiezenhof.

Im Blauen Saal lernen Sie die Geschichte von Bergen-op-Zoom als Handelsstadt und Festungsstadt kennen. Sowohl als Handelsstadt als auch als Festungsstadt hat die Stadt eine wichtige Rolle gespielt innerhalb der Niederländischen Geschichte. Und sehen Sie sich auch die zweite Etage an, dort kann man etwas über die Geschichte der Jahrmärkte lernen und was diese in der Geschichte vonBergen-op-Zoombedeuteten.

Im Markiezenhof gibt es noch mehr zu sehen

Neben der festen Einrichtung des Museums kann man auch viele Wechselausstellungen bewundern.  Kunst, mehr Historie von Bergen-op-Zoom und Nederland, oder auch andere Kunstformen wie Musik oder bekannte Redner kann man hier genießen. Sind Sie neugierig geworden auf denMarkiezenhof? Sehen Sie sich dann jetzt dieMiniDocuauf der Websitean.

Klok & Peel

In Asten, in der Provinz Brabant, liegt das Museum Klok & Peel das zwei verschiedene Sammlungen beherbergt. Die Glockensammlung beschäftigt sich hauptsächlich mit Kirchenuhren. Die Sammlung mit Uhren und Glocken ist groß und wird ständig erweitert mit neuen Stücken. Daneben hat das Museum die größte Bibliothek und Dokumentation der Welt über Glocken. In der Dauerausstellung nimmt eine Glocke in Notre Dame die wichtigste Rolle ein. Sie wurde nämlich in Asten hergestellt!

In der Sammlung über De Peel wird die naturgeschichtliche und kulturhistorische Vergangenheit des Hochmoors De Peel und seiner Umgebung beleuchtet. In verschiedenen Tableaus wird die Vergangenheit des Gebiets abgebildet, von vor 10 Millionen Jahren bis heute, von Fossilien bis zu Torfstechern, von Urrindern bis zu goldenen Helmen: hier lernt man alles über die Geschichte von De Peel.

Klok & Peel bietet einen einmaligen Einblick in die Naturgeschichte von Brabant und die Glockenindustrie.

Mehr Informationen über dieses Museum finden Sie demnächst auf der Website.

Die Herrscher vom Markiezenhof

Der Markiezenhof in Bergen-op-Zoom hat viele Herren gekannt. Mitten im 15.Jahrhundert ließen zwei Herzöge, Jan II. und Jan III., einen kleinen mittelalterlichen Hof ausbreiten zum großen Markiezenhof. Ein echter Marquis (Markgraf) wohnte dort aber erst, als der Sohn von Jan III. im Jahr 1533 diesen Titel vom Kaiser bekam. Viele Markgrafen folgten, die alle ihren eignen Einfluss auf den Hof hinterließen, indem sie neue Gebäude anbauten oder den Hof renovierten. 1795 geht das Markgrafentum unter, weil die Franzosen die Niederlande zur Französischen Republik hinzufügten. Die Markgrafen selbst haben die Zeit nicht überlebt, das Gebäude aber schon. Heute dient der Hof als Plattform für unterschiedliche Kunstausstellungen und hat auch eine eignen Sammlung. Genießen Sie Kunstwerke, streifen Sie durch die viele Räume des Gebäudes.

Die Geschichte des Biesboschs

Im Biesbosch MuseumEiland taucht man in die Geschichte des Biesboschs ein. In der Entwicklung des Biesboschs im Laufe des Zeit hat der Mensch eine große Rolle gespielt. Man erfährt, wie die Menschen mit Wasser umgingen, wie sie Polder anlegten und die Natur zu ihrem Vorteil nutzten. Man kann entdecken, dass die Menschen im Biesbosch mit dem, was die Natur und das Wasser ihnen schenkten, stetsanders lebten und arbeiteten. Anfangs lebte man von der Fischerei, das änderte sich zu Gunsten von Landwirtschaft, und der Griendkultur, der Nutzung der Pflanzen im Ried. Heute ist der Biesbosch ein Wasserauffang- und Erholungsgebiet.

MuseumEiland

Auf der Insel MuseumEiland befindet sich ein Modell vom Biesbosch mit Poldern, Deichen und en Strömen. Hier kann man lernen wie die unterschiedlichen Wasserstände die Natur beeinflussen, und wie man das mit Schleusen und Absperrungen (sluisjes en schuifjes) verändern kann. Außerdem gibt es eine prächtige Wanderroute und kann man auf einer Rundfahrt mit dem Boot den Biesbosch genießen und selbst den Effekt der Gezeiten erleben.

Die Hermitage Amsterdam ist enstanden, als der Direktor des staatlichen Museums Eremitage in St. Petersburg zusammen mit Ernst W.Veen 1997 an der Amstel entlang lief.

Sie kamen zusammen auf die Idee eine Dependance der Petersburger Eremitage in Amsterdam zu gründen, genauer gesagt im Amstelhof, der damals noch ein Altersheim war. 2005 wurde die Hermitage Amsterdam eröffnet, zunächst in einem kleinen Nebengebäude an der Nieuwe Herengracht, aber inzwischen nimmt sie das ganze Gebäude des Amstelhofs in Beschlag.

Wechselausstellungen

Die Hermitage Amsterdam will mit wechselnden Ausstellungen und einem anfüllenden Programm das Weltkulturerbe des Staatsmuseums Eremitage in St. Petersburg auf innovative Weise dem niederländischen und internationalen Publikum präsentieren. Die Hermitage arbeitet auch regelmäßig für Ausstellungen mit anderen Museen zusammen, darunter das Rijksmuseum, Het Dolhuys und das Van Gogh Museum.

Hermitage Amsterdam für Kinder

Dem Museum ist Kunsterziehung sehr wichtig. Für die jüngste Generation gibt es daher außergewöhnlichen Kunstunterricht bei Hermitage für Kinder. Jährlich besuchen ungefähr 10.000 Kinder das Museum. Daneben werden auch Kunstkurse für Jung und Alt angeboten.

Ständige Präsentationen

Obwohl die Hermitage Amsterdam ein Museum mit Wechselausstellungen ist, gibt es auch zwei ständige Präsentationen als Inspirationsquelle für das Museum. Die erste Präsentation heißt „Russland und die Hermitage: Begegnungen“. Dabei handelt es sich um Begegnungen, die dafür gesorgt haben, dass so ein Institut wie die Hermitage entstand. Als erstes ist da die Freundschaft zwischen Zar Peter dem Großen (1672-1725) und dem Amsterdammer Bürgermeister Nicolaes Witsen (1641-1717). Die zweite Begegnung ist die zwischen der Zarentochter Anna Pawlowna und Willem II. von Oranien. Die dritte und letzte Begegnung, die in der Präsentation besprochen wird, ist die zwischen Ernst Veen und Michail Piotrovsky. Ihre Freundschaft ist von grundlegender Bedeutung für die Gründung der Hermitage Amsterdam.

Die zweite Präsentation in der Hermitage beschäftigt sich mit der Geschichte des Amstelhofs. In drei Sälen wird die Fürsorge gezeigt, die die Hervormde Diaconie in Amsterdam in 350 Jahren geleistet hat, wobei das Oude Vrouwenhuis aan de Amstel, das Altersheim für Frauen, das der Amstelhof ursprünglich war, im Mittelpunkt steht.

Mehr Informationen finden Sie auf der Website.

 

Italienische Grabungen

Europa scheint im 18. Jahrhundert kurzfristig eine neue Renaissance zu erleben. In Italien finden nämlich Ausgrabungen statt. Beispielsweise werden die Städte Pompeji und Herculaneum entdeckt, die unter der Vulkanasche des Vesuvs begraben lagen. Die Ausgrabungen entfachen ein erneutes Interesse am Altertum. Künstler wie Antonio Canova, Anton Mengs und Bertel Thorvaldsen reisen zu den Grabungen. Dort werden sie inspiriert von den Schätzen, die durch die Grabungen ans Tageslicht kommen. Sie wollen selber auch solche Schönheit erschaffen. Canova zum Beispiel präsentiert in seinen Skulpturen ein Idealbild des menschlichen Körpers. Die neue Kunstrichtung, die hieraus entsteht ist der Neoklassizismus. Eine große Auswahl aus Canovas Skulpturen und Werke anderer Neoklassizisten kann man in „Classic Beauties“ bewundern.

Grand Tour

Die Ausgrabungen ziehen mehr Menschen an. Viele gut betuchte, junge Leute machen eine sogenannte Grand Tour durch Europa, wobei Italien ein wichtiges Reiseziel ist. Dabei lernten sie die Klassik kennen und konnten sie sich persönlich entwickeln. Die Grand Tour wurde manchmal selbst als unerlässlicher Teil der Erziehung angesehen. Ein bekannter Mann, der ebenfalls auf Grand Tour ging, war Johann Wolfgang von Goethe. Er schrieb ein Tagebuch während seiner Reise, in dem er über das berichtet, was er zu sehen bekam. Dieses Tagebuch liegt auch in der Hermitage.

Als Besucher von „Classic Beauties“ gehen auch Sie auf Grand Tour. Die Ausstellung führt Sie entlang der schönen Kunstwerke, die die Neoklassizisten schufen. Sie kommen an vielen Gemälden von Anton Mengs vorbei, einem der größten neoklassizistischen Maler. Kenner der griechischen Mythologie werden Vieles wiedererkennen. Verteilt über die Route verweisen verschiedene Werke beispielsweise auf den Untergang von Troja. Auch das „Urteil des Paris“ von Anton Mengs und Skulpturen von Paris und Helena können Sie in der Ausstellung „Classic Beauties“ bewundern.

Nach verschiedenen kleineren Sälen kommen Sie in den großen Skulpturengarten. Hier stehen hauptsächlich Bildhauerwerke von Antonio Canova. Höhepunkt sind „Die drei Grazien“. Diese lebensgroße Skulptur von Canova zeigt die wunderschönen Grazien der Schönheit, der Freude und des Glücks. Canova hat sie so dargestellt, dass sie einander ansehen und intim miteinander verschlungen sind. Dies widerspricht der Art und Weise wie sie normalerweise abgebildet werden. Diese Skulptur ist damit das perfekte Beispiel für das Ziel der Neoklassizisten, und somit auch der Ausstellung „Classic Beauties“: nämlich das Demonstrieren von Schönheit.

 

 

Iran – die Geschichte der Zivilisation

Die neue Ausstellung Iran – Kulturelle Wiege der Menschheit nimmt die Besucher mit auf eine Reise durch mehr als 12.000 Jahre iranische Kulturgeschichte. Der Iran war einst eine der größten Zivilisationen der Welt. Er war sogar eine der ersten Zivilisationen der Welt. Durch seine Lage und das Klima gehörte der Iran zu dem Gebiet, der Furchtbare Halbmond genannt, in dem sich rund 10.000 v. Chr. der Ackerbau entwickelte. Dadurch konnte hier schnell eine Zivilisation entstehen.

Später, während der Blütezeit der Griechen, entstand im Iran ein mächtiger Gegner. Verschiedene Völker vereinigten sich im persischen Reich. Die Perser und die Griechen gerieten oft miteinander in Konflikt. Unter ihren starken Anführern, wie Darius I., Kyrus dem Große und Xerxes I., errungen die Perser große Siege. Auf seinem Höhepunkt reichte das Persische Reich von den griechischen und ägyptischen Territorien im Westen bis Indien im Osten. In diesen Epochen bauten die Perser prächtige Städte wie Persepolis und Pasargadai. In Iran – Kulturelle Wiege der Menschheit  finden Sie viele ausgegrabene Objekte aus diesen Städten als Leihgaben aus dem Iranischen Nationalmuseum in Teheran. Ein Beispiel ist das prächtige Relief, auf dem König Darius I. seine großen Taten darstellen ließ.

Nach den Persern kamen viele andere Völker an die Macht im Iran. Alexander der Große besiegte für die Griechen Darius III. und nahm das Persische Reich ein. Danach folgten u.a. die Seleukiden, Parther und Sassaniden. Die beiden letzten formten lange Zeit eine Gefahr für das starke römische Reich. Die Römer konnten darum nie iranisches Grundgebiet erobern.

Reichtum

Weil die Völker, die im Iran lebten, so erfolgreich waren, sind bei Ausgrabungen viele Schätze gefunden worden. Den Höhepunkt der Ausstellung Iran – Kulturelle Wiege der Menschheit bildet ein zwei Kilo schwerer Becher aus massivem Gold. Dieser Becher stammt aus der Persischen Periode und war schon damals etwas besonderes. Die Formgebung solcher Becher für Trinkopfer (auch Rhyta genannt) wird meist mit symbolischen Figuren gestaltet. Dieser Rhyton strahlt die Kultur der persischen Epoche aus.

Die Ausstellung Iran – Kulturelle Wiege der Menschheit ist noch bis zum 18. November 2018 zu sehen.

Die Mission von MuseumTV ist es, Kunst und Kultur einem möglichst großen Publikum nahe zu bringen. Wir machen das auf unserer gemeinsamen Video-on-Demand-Plattform für niederländische Museen. Durch unsere Partner bringen wir die Plattform der niederländischen Öffentlichkeit aktiv näher.

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